Psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen in Brandenburg

Laufzeit 1.1.2019 – 31.12.2019

Ziel des Projektes ist die Verbesserung der psychischen, gesundheitlichen und sozialen Lage von Asylbewerbern im Land Brandenburg. Insbesondere sollen Flüchtlinge, die aufgrund von Verfolgung, Folter, Misshandlung oder Kriegserlebnissen an einer posttraumatischen Belastungsstörung oder anderen psychischen Störungen leiden besser versorgt werden.

Grundsätzlich berücksichtigen die angebotenen Maßnahmen des PSZs die unterschiedlichen Lebenslagen von Männern und Frauen. Insbesondere Gruppenangebote werden geschlechterspezifisch aufgebaut, um es den TeilnehmerInnen zu ermöglichen, sich besser zu öffnen und ihre Probleme, Anliegen etc. anzusprechen. Besondere Aufmerksamkeit wird den besonderen Bedarfen von Kindern und Frauen geschenkt. Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen angeboten:

  • Soziale und psychosoziale Beratung und Betreuung,
  • Psychologische Beratung und Diagnostik
  • Psychologische Krisenintervention
  • Supportive psychoedukative und psychotherapeutische Gruppenarbeit
  • Psychotherapie als Einzel- und Paartherapie
  • Kooperation mit Kliniken, psychiatrischen Institutsambulanzen, niedergelassenen Ärzten und mit weiteren Akteuren
  • Anfertigung von psychologischen Stellungnahmen für Behörden und Gerichte
  • Multiplikatorenberatung, Mitarbeiterfortbildung, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit

 

Projektmitarbeiter*innen und Kontakt:

Psychologin Irena Petzoldova:  i.petzoldova@kommmit.eu

Psychologin Jana Illing:  j.illing@kommmit.eu

Psychologin Franka Piplow:  f.pieplow@kommmitbbz.de

Psychologe Philipp Partsikian:  p.partsikian@kommmit.eu

Sozialarbeit Margarete Misselwitz:  m.misselwitz@kommmit.eu

Sozialarbeit Jeannette Dittmar:  j.dittmar@kommmit.eu

 

Mittelgeber: Diakonisches Werk Deutschland – aus dem Akut-Programm des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend