Jugendliche ohne Grenzen (JOG) ist ein 2005 gegründeter bundesweiter Zusammenschluss von jugendlichen Flüchtlingen.

Unsere Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme haben und keine “stellvertretende Betroffenen-Politik“ benötigen. Wir entscheiden selbst, welche Aktionsformen wir wählen, und auch, wie wir diese durchführen.

JOG ist gegen jegliche Art von Diskriminierung, insbesondere: Rassismus,
Faschismus & antimuslimischer Rassismus.

Unsere Ziele sind:

  • ein großzügiges Bleiberecht für Alle
  • die vorbehaltlose Umsetzung der UNO-Kinderrechte
  • die Gleichberechtigung von Flüchtlingen mit den Einheimischen
  • die Legalisierung von Menschen ohne Papiere (sog. Illegale)
  • die Chancengleichheit vor allem in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkt
  • das Rückkehrrecht für unsere abgeschobenen Freundinnen und Freunde!

Wir tagen stets parallel zu den Innenministerkonferenzen, wobei wir regelmäßig den „Abschiebeminister des Jahres“ wählen.

Mit dem „Initiativpreis des Jahres“ zeichnen wir außerdem Initiativen aus, stellvertretend für alle Vereinigungen und Einzelpersonen, die sich tagtäglich in ihrer Umgebung für ihre Mitmenschen, Nachbarn, Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen.

Auch lokal organisieren wir viele Aktionen, da Geduldete aufgrund der „Residenzpflicht“ ihren Bezirk nicht verlassen dürfen. Dazu zählen die Teilnahme an Fachtagungen und Seminaren, die Organisation von Infoveranstaltungen für Presse und Schulen, das Herantragen von Forderungen an Politikerinnen und Politiker, sowie öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Demos, Kundgebungen und Mahnwachen.

Diese und viele andere Aktionen führen wir mit vielen Unterstützern. Zum Beispiel mit ProAsyl, die Landesflüchtlingsräte, das BBZ-BerlinBumF und das Gripstheater.

 

Hier geht es zur JOG Website

jog@jogspace.net

jog@bbzberlin.de

 

In enger Zusammenarbeit mit: