Projekt

Im Fokus des Projektes steht die Verbesserung der psychischen, gesundheitlichen und sozialen Situation von geflüchteten Menschen und Migrant:innen im Land Brandenburg. Besondere Aufmerksamkeit gilt denjenigen, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen aufgrund von Gewalt, Verfolgung, Folter, Misshandlung oder Kriegserlebnissen leiden.

Projektziele

  • Verbesserung der psychosozialen Versorgungssituation von geflüchteten Menschen
  • Psychotherapeutische Betreuung und Behandlung von geflüchteten Menschen mit traumatischen Erfahrungen
  • Psychologische Beratung von ukrainischen Geflüchteten
  • Förderung der sozialen Teilhabe geflüchteter Menschen durch Unterstützung bei Familienzusammenführung, Bildung, Arbeit und Aufklärung über Rechte
  • Verbesserte Rahmenbedingungen für die Beratungs- und Betreuungsarbeit im Land Brandenburg
  • Erhöhte Qualität und Koordination der Beratungs- und Betreuungsangebote

Zielgruppe

Die primäre Zielgruppe sind psychisch belastete geflüchtete Menschen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Besondere Berücksichtigung finden Kinder, Frauen und Familien.

Umsetzung

KommMit bietet landesweit für geflüchtete Menschen im Land Brandenburg soziale und psychosoziale Beratung, psychologische Diagnostik, Krisenintervention, Gruppenangebote und Einzeltherapie an. Bei der Versorgung der Zielgruppe kooperieren wir mit Kliniken und anderen Akteur:innen des gesundheitlichen Regelsystems. Die Gruppenangebote sind meist geschlechtsspezifisch ausgerichtet. KommMit bietet zudem telefonische und persönliche Beratungen sowie Mitarbeiterfortbildungen an (z.B. für Sozialarbeiter:innen in Beratungsstellen). Auch engagiert sich das Projekt bei der konzeptionellen Weiterentwicklung zur strukturellen Verbesserung der psychosozialen Versorgung von geflüchteten Menschen im Land Brandenburg.