Kampagne: Sichere Häfen
Dieses Mal geht es um die Kampagne „Sichere Häfen“, ein Beispiel dafür, wie Kommunen Verantwortung übernehmen können, wenn staatliche Strukturen an ihre Grenzen stoßen.
Dieses Mal geht es um die Kampagne „Sichere Häfen“, ein Beispiel dafür, wie Kommunen Verantwortung übernehmen können, wenn staatliche Strukturen an ihre Grenzen stoßen.
INTERVIEW Leben in Ungewissheit: Psychische Gesundheit geflüchteter Menschen in Brandenburg Sophie Stopfer ist Psychologin und arbeitet seit August 2022 bei KommMit in den Landkreisen Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin. In ihrer täglichen Arbeit begleitet sie geflüchtete Menschen, die mit den Folgen von Unsicherheit, langen Asylverfahren und belastenden Lebensumständen umgehen müssen. In den vergangenen Monaten hat sich die…
EINBLICKE IN UNSERE ARBEIT Jahresbericht 2024 Der Jahresbericht 2024 zeichnet ein Bild unserer Arbeit in einem Jahr, das von politischen Umbrüchen, gesellschaftlichen Debatten und anhaltenden strukturellen Herausforderungen geprägt war. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung unserer psychosozialen Angebote, die stärkere Vernetzung mit Akteur:innen des Gesundheitswesens sowie eine klare fachliche und öffentliche Haltung zu Fragen von Migration,…
In Ostdeutschland sind viele Psychosoziale Zentren (PSZ) in ihrer Existenz bedroht und damit auch die psychosoziale Versorgung für Geflüchtete. Die PSZ sind die einzigen spezialisierten Einrichtungen für traumatisierte und besonders schutzbedürftige Geflüchtete und stellen daher eine unverzichtbare Ergänzung der gesundheitlichen Regelversorgung dar.
Das Psychosoziale Zentrum Brandenburg blickt mit großer Sorge auf die aktuellen Haushaltsplanungen des Bundes und der Europäischen Kommission für das Jahr 2026. Nach den derzeitigen Haushaltsentwürfen sollen die Mittel für die psychosoziale Versorgung geflüchteter Menschne massiv gekürzt werden, mit dramatischen Folgen für Menschen, die nach Krieg, Folter und Flucht in Brandenburg Schutz suchen und dringend Unterstützung benötigen.
Mit dem Positionspapier „Kommunen als Orte der Vielfalt stärken – Stellungnahme der Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg (KFB) zur zukünftigen Gestaltung der Migrationspolitik im Land“ stellt die Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg (KFB) ihre Vorschläge für eine zukunftsfähige Migrationspolitik vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kommunen als zentrale Orte des Ankommens gestärkt werden können, um Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt wirksam zu fördern.
PRESSEMITTEILUNG Kommunen als Orte der Vielfalt stärken – KFB legt Positionspapier zur Migrationspolitik in Brandenburg vor Potsdam, 08.09.2025 – Die Kooperation für Flüchtlinge in Brandenburg (KFB) warnt vor den Folgen einer zunehmenden Zentralisierung in der Migrationspolitik des Landes. In der „Stellungnahme der KFB zur zukünftigen Gestaltung der Migrationspolitik im Land“ fordert sie, Kommunen als zentrale…
Es gibt gute Nachrichten: Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) stellt weiterhin 60 Millionen Euro für psychosoziale Angebote bereit. Gefördert werden u. a. psychotherapeutische, migrationsspezifische und sozialpsychologische Unterstützungsmaßnahmen. Angesichts der hohen psychischen Belastungen vieler Geflüchteter ist das ein wichtiges und notwendiges Signal.
Als Anfang 2022 Millionen Menschen vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind, stand Europa vor einer großen Aufgabe: schnelle Hilfe, sichere Aufnahme – und die Frage, wo sollen die Menschen unterkommen? Die Antwort war die bisher nie angewandte EU-Richtlinie über den vorübergehenden Schutz (Richtlinie 2001/55/EG). Zum ersten Mal seit ihrer Einführung 2001 trat diese Regelung in Kraft – mit weitreichenden Folgen für die Wohnsituation ukrainischer Geflüchteter in Deutschland.
Als Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen in Brandenburg beobachten wir mit großer Sorge die aktuellen Entwicklungen an den deutschen Außengrenzen und vor allem an der deutsch-polnischen Grenze. Die von der neuen Bundesregierung eingeführten verschärften Grenzkontrollen sowie die damit verbundenen Zurückweisungen von Schutzsuchenden werfen gravierende humanitäre und rechtliche Fragen auf.